Buchtipp: Tensistoria – Schwarze Spuren von Jessica Oldach

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Tensistoria – Schwarze Spuren von Jessica Oldach

Was vorher eine harmlose Frauengeschichte war, entwickelt sich für Neythen Gallas als ein komplettes Desaster. Er erwacht in einem fremden Körper und gerät somit ungewollt in einen Kreis seltsamer Kreaturen, die alles andere als menschlich sind. Neythen wird immer weiter in etwas hineingezogen, was er anfangs nicht verstehen kann, bis sich das Blatt wendet. Ein Tier, das jahrelang in ihm geschlummert hat, erwacht zum Leben …. und das Chaos nimmt seinen Lauf

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Tensistoria – Schwarze Spuren ist der zweite Teil einer Trilogie, ich kenne Buch Nummer eins nicht, hatte aber kein Problem in die Geschichte zu finden. Was mich sofort neugierig machte, war diese mir so unsympathische Hauptfigur. Es ist wirklich selten, das man schon nach wenigen Zeilen weiß, das man diesen Mann einfach nicht mag. Beleidigend, provokant und gelangweilt – das ist Neythen Gallas. Ich möchte euch nicht noch mehr über den Inhalt verraten, aber es gab so manche Stelle – gerade zu Beginn – da wünschte ich ihm all das was ihm passierte von Herzen. Vielleicht geht das nicht jedem so, aber mich animierte Autorin Jessica Oldach mit dieser Figur dazu, weiter zu lesen. Schon nach wenigen Seiten, war es aber die Geschichte die mich faszinierte und tiefer ins Buch zog. Langsam versteht man den jungen Mann besser und kann ihn und seine Handlungen nachvollziehen.

Bildhaft und rasant – ich denke so kann man den Schreibstil der Autorin am besten beschreiben. Kurze Sätze luden mich zum weiter lesen ein, ließen mich durch das Buch fliegen und dein Kopf-Kino will mehr. Jessica Oldach erklärt zwar einiges, aber nie zuviel, sie lässt Freiraum für die eigene Fantasy und verliert sich nicht in unnötigem Bla Bla Bla und genau das finde ich so klasse. Ich würde es als Horror-Fantasy Story beschreiben, was natürlich auch bedeutet, das die Autorin mit Blut nicht geizt und es gibt einige Tote. Ich mag es blutig und hatte mit den – auch mal etwas härteren – Szenen kein Problem. Aber es gelingt der Autorin auch zu berühren und gerade der mir so unsympathische Neythen, tat dies an so mancher Stelle.

Ich bin ja ein Fan von tollen Covern und hier passt es perfekt zum Inhalt. Eine coole Zeichnung, die alles wiederspiegelt, was den Leser erwartet: Werwölfe und etwas „Dunkles“. Was mir auch gut gefällt ist die Oberfläche des Einbandes, ich weiß, hört sich verrückt an, aber es fühlt sich „samtig“ an und das gibt dir das Gefühl etwas Besonderes in der Hand zu halten.

Wem ich Tensistoria – Schwarze Spuren von Jessica Oldach empfehle?

Allen die sich mal wieder gruseln wollen und mit Blut kein Problem haben. Wer eine friedliche Liebesgeschichte fürs Herz sucht wird enttäuscht sein, aber wer eine rasant erzählte Geschichte sucht, mit allem was ein guter Horror-Fantasy-Roman braucht, der wird dieses Buch lieben. Da man den ersten Teil nicht unbedingt kennen muss, kann ich euch dieses Buch sehr ans Herz legen.

Tensistoria – Schwarze Spuren von Jessica Oldach , für mich ein besonderes Buch, das hoffentlich noch viele für sich entdecken.

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Tensistoria – Schwarze Spuren

von Jessica Oldach

Taschenbuch: 260 Seiten

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

ISBN-10: 1499267169

ISBN-13: 978-1499267167

Viel Spaß beim stöbern und lesen

Sabine

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PS das sind keine Schreibfehler sondern Spezialeffekte meiner bösen Tastatur

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