Monika Baitsch – Gastbeitrag – Das Landei geht zur Buchmesse

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Gastbeitrag von Autorin Monika Baitsch

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Buchmessen – für uns Buchverrückte ist das wie Weihnachten und Ostern an einem Tag. So viel neue und tolle Bücher, Autoren, aber auch Freunde die man wieder sieht, andere Blogger die man trifft, neue Freundschaften die man schließt. Es sind aufregende Tage und man ist wirklich high von den ganzen Emotionen. Ich fragte mich, wie es wohl für eine Autorin ist eine Messe zu besuchen? Nervosität? Reine Vorfreude? Wie fühlt sich ein Besuch auf einer Buchmesse für die an, die dort eine Lesung halten? Leser treffen? Ich freu mich das die bezaubernde Monika Baitsch – die ich letztes Jahr auf der  Buchmesse HomBuch kennen lernen durfte – sich Zeit nahm und uns allen verrät, wie ein Messebesuch für sie so ist – oder sein kann

monika

Ich wünsch euch viel Spaß mit :

Monika Baitsch – Ein Landei geht zur Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse näherte sich. Ich hatte eine Einladung meines Verlages dort eine Lesung aus meinem neuen Buch zu halten und habe – wie ich nun mal immer bin – zugesagt. Ich sage immer überall zu und frage mich dann anschließend, wie ich das überhaupt bewältigen soll. Komischerweise hat es bislang immer geklappt! Aber die Buchmesse in Frankfurt war da schon eine andere Hausnummer.

Also … zunächst mal gut vorbereiten. Stundenlang wühlte ich im Buch nach den geeigneten Textstellen, las sie mir selbst vor, stoppte die Zeit. Etwa eine halbe Stunde war meine Information. Irgendwann hatte ich alles zusammengestellt und war halbwegs mit dem Ergebnis zufrieden, als mich eine E-Mail meiner Ansprechpartnerin auf der Messe erreichte. „Liebe Frau Baitsch … ist es für Sie in Ordnung, wenn wir uns duzen? Ich wollte die Interviewfragen für die Buchmesse mit Ihnen absprechen. Ich bin Daniela aus der Marketing-Abteilung.“ Innerlich das Schlimmste ahnend, aber äußerlich ganz Profi, antwortete ich vermutlich entspannt wirkend: „Ja, gerne! Mir ist es auch lieber, wenn ich mir nicht merken muss, wen ich sieze und wen ich duze.“ „Ich würde Ihnen die Fragen schicken. Wäre es indiskret, wenn ich frage, wie Sie auf die Idee zu dem Buch gekommen sind?“ Weiterlesen

Buchtipp: Verlieb dich mal wieder von Monika Baitsch

oder SEX ist auch eine Lösung!

verlieb dich mal wieder monika

Verlieb dich mal wieder von Monika Baitsch

  Marit, Anfang vierzig und festgefahren in ihrem Leben, fühlt sich machtlos ihrer Situation ausgeliefert. Das ständige Gerangel um einen Platz in der Gesellschaft, den permanenten Perfektionismus, um den Ansprüchen der anderen gerecht zu werden, die Wohlstandswettrennen mit anderen Müttern und nicht zuletzt noch die dauernden Drohungen ihres Mannes Tom, dass er sowieso bald ausziehen will. Um ihre Ehe zu retten, schließt sie mit Tom einen Deal: ›Verlieb dich mal wieder!‹. Sie hat die Hoffnung, dass sich die Schmetterlinge des Frischverliebtseins in ihre Beziehung tragen lassen. Nicht mehr und nicht weniger. Tom nimmt das sofort wörtlich und Marit zerbricht fast daran. Sie zieht kurzerhand die Reißleine und landet zufällig in einem Hotel im Schwarzwald. Sie hat das Gefühl sich selbst verloren zu haben. Wo war sie im Leben falsch abgebogen? Soll das nun ewig so weitergehen? Die Bekanntschaft zu dem Gestütsbesitzer Henning, aus der schnell mehr wird, und das kurze Intermezzo mit dem Schweden Viktor helfen ihr dabei, sich wieder zu finden. Und dann erscheint Tom während des Frühstücks im Hotel ….

verlieb dich mal wieder monika

Für alle Traumfrauen dieser Welt und die, die vergessen haben, dass sie Traumfrauen sind!

Der Alltag, dieses graue, gemeine Monster, schärft seine Krallen und wartete auf eine Gelegenheit es sich in der Beziehung gemütlich zu machen. Es hat Geduld, schleicht sich langsam, immer etwas mehr, in die Zweisamkeit von Verliebten. Und Mister Alltag kommt nicht allein, oh nein, er bringt natürlich seine Freunde mit. Die Gang bestehend aus Frau Unglücklich und Herrn Einsamkeit, versuchen jede Leidenschaft zu ersticken und wenn sich die Drei zusammen tun, ist es für sie keine schwere Aufgabe. Gerade Ehefrauen, die Zuhause bei den Kindern bleiben, den Haushalt schmeißen und die Firma Familie am laufen halten, sind besonders gern gesehene Opfer des teuflischen Trios. Mama kannst du dies? Mama kannst du das? Denk bitte an dies und vergieß jenes nicht…. Herr Alltag verwandelt die Armen von Everybodys Darling in Everybodys Depp und aus dieser Tretmühle wieder herauszukommen ist unheimlich schwer. Leider nehmen es viele Opfer der Gang einfach hin und fristen ihr Leben als Mädchen für alles – nur eben nicht mehr als die sexy, unterhaltsame Frau und Freundin, die sie einmal waren. Keine kleinen Küsse mehr, kein kuscheln oder streicheln. Kein Ich liebe dich. Also lautete die Frage: Was tun wenn Alltag dich kaputt macht? Wie deine Glaskugel voller Liebe und Leidenschaft retten? Weiterlesen

Monika Baitsch

Autorenvorstellung

Heute möchte ich euch eine Autorin vorstellen, die ich auf der Buchmesse in Homburg kennenlernte. Ich besuchte ihre Lesung und war fasziniert mit wie viel Liebe und Leidenschaft sie Kindern versucht Ängste zu nehmen. Gespannt lauschte ich ihren Erzählungen und Anekdoten, sah wie begeistert gerade die zahlreichen jungen Leser waren, die sie gekonnt in ihre Lesung einbaute. Nun hat sie endlich einen Roman für Erwachsene veröffentlicht, der zeigt, das sie nicht nur Kinder unterhalten kann.

Meine Lieben: die bezaubernde Monika Baitsch

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Sich selbst beschreibt die lustige Autorin als ungeduldig und wenn sie sich etwas in den Kopf setzt, dann gibt sie so schnell auch nicht auf. Die Idee zu ihren „Hilfmir“ Büchern entstand 1999, als ihr „Großer“ eingeschult wurde. Er war in seiner Schulzeit kein sehr selbstbewusstes Kind und kam auch mal mit einer blutigen Nase nach Hause, aber gewehrt hätte er sich nie und so dachte sich Monika Baitsch, dass sie ihm etwas an die Hand geben muss, das ihm Mut macht.

Monika:  Ich habe ihm ein kleines Stofftierchen und einen Brief in seine Schultüte, in dem sich dieser „Hilfmir“, den ich damals tatsächlich schon so genannt habe, vorstellt. Es war unglaublich, wie schnell mein Sohnemann verstanden hatte, was Hilfmir für ihn tun kann. Es kamen keine Rückfragen zur „Gebrauchsanweisung“ und er war ab diesem Tage ein treuer Begleiter bei Klassenarbeiten, Arztbesuchen, Aussprachen, in Situationen, in denen er ein mulmiges Gefühl hatte und jeder anderen denkbaren Gelegenheit. Hilfmir führte immer wieder zu erstaunlich positiven Ergebnissen und so war auch immer mal wieder der Gedanke da, dass man aus der Idee etwas machen sollte – aber was?

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