Miriam Pharo – Es gibt nichts Inspirierendes als ein weißes Blatt Papier

Soziale Netzwerke sind toll, man kann sich mit so unheimlich vielen Menschen vernetzten, neue Bücher und Autoren entdecken, über Themen diskutieren die einem wichtig sind. So fand ich auch die Autorin, die ich euch heute vorstellen möchte, obwohl das nicht ganz stimmt, denn sie fand mich und begeistert durch ihre positive und ehrliche Art. Nun ist sie für den SERAPH 2016 nominiert, für mich ein Grund sie euch endlich etwas näher vorzustellen. Meine Lieben, die bezaubernde

Miriam Pharo

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Miriam erblickte 1966 im andalusischen Córdoba das Licht der Welt und kam über einen „Umweg“ und wegen der Liebe ihrer Mutter nach Deutschland. Sie studierte Slawistik, Romanistik und Politikwissenschaften in Mainz und Heidelberg und war danach in der Werbung tätig.  Es dauerte 15 Jahre, aber dann erfüllte sie sich ihren großen Wunsch:

„Nämlich Geschichten zu schreiben, die mitreißen, berühren, amüsieren und zum Nachdenken anregen“

Der Bund der Zwolf - klein

Miriam Pharo – Der Bund der Zwölf

Ein Roman über Rache, Liebe und Freundschaft und die magische Kraft der Musik – Es ist Frühling, und im Paris des Jahres 1926 pulsiert das Leben, die Menschen feiern, als gäbe es kein Morgen. Bis eine Reihe mysteriöser Todesfälle die Metropole erschüttert. Die Opfer, allesamt Mitglieder der gehobenen Gesellschaft, altern innerhalb weniger Stunden und sterben qualvoll. Die Polizei ist ratlos. Handelt es sich um eine Krankheit? Oder gar um eine Mordserie? Weil Tote schlecht fürs Geschäft sind, stellt Klubbesitzer Vincent Lefèvre mithilfe der burschikosen Magali eigene Nachforschungen an. Die Spur führt zur Philharmonie der zwei Welten, einem berühmten Orchester mit einem finsteren Geheimnis.

Wann wusstest du, dass du Schriftstellerin werden möchtest? Deine Geschichten mit der Welt teilen?

Schon als Zwölfjährige habe ich mir vorgestellt, wie ich in meinem Häuschen mit grünen Fensterläden und Rosengarten sitze und Abenteuerromane schreibe. Damals habe ich viel gelesen, vor allem Indianer- und Piratengeschichten. Danach wollte ich Journalistin werden, das war zu der Zeit, als im Fernsehen „Lou Grant“ lief, später ging ich in die Werbung, wurde Werbetexterin, um dann 2008 doch noch meinen Kindheitstraum wahr zu machen. So kann’s gehen im Leben.

 

Reaktionen deiner Umwelt? 

Die Reaktionen meiner Freunde und auch meiner Familie waren durchweg positiv, als hätten sie damit gerechnet, dass das irgendwann mal passieren würde.

 

Was inspiriert dich? 

Alles mögliche. Das kann eine Nachricht in der Zeitung sein, ein Film, ein wunderschönes Musikstück oder eine Stadt. Meine Hanseapolis-Trilogie zum Beispiel habe ich gestartet, als ich Hamburg verlassen musste, was mich damals sehr geschmerzt hat. Die Hanseapolis-Romane sind eine Dystopie und handeln vom Hamburg der Zukunft.

 

Schreibst du lieber mitten im Leben oder ruhig und entspannt? 

Ich habe es gern ruhig und entspannt. Ehrlich gesagt fände ich es ziemlich cool, wie manche es tun, bei Starbucks am Laptop zu sitzen und zu schreiben, aber ich bekäme vermutlich keinen einzigen vernünftigen Satz zustande. Die Ablenkung wäre einfach viel zu groß. Aber um sich Notizen zu machen, ist das der ideale Platz.

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Lieblingsschreibplatz? 

Obwohl ich ein Büro habe, fläze ich mich am liebsten auf unserem Sofa rum, mit dem Laptop auf den Knien und unserer Hündin Lina neben mir.

 

Liest du auch gerne? Was würden wir denn in deinem Bücherregal finden? 

Ich lese sehr gern. Seit ich schreibe, komme ich leider nicht mehr viel dazu. Wie beim Schreiben auch, beschränke ich mich beim Lesen nicht auf ein Genre. Außer Horror mag ich alles. Besonders gern lese ich Krimis von Elizabeth George und Michael Connelly, aber auch Fantasy und Science-Fiction von Wolfgang Hohlbein und Andreas Eschbach. Humorvolle Liebesromane dürfen es auch mal sein, am liebsten von Janet Evanovich und Susan Elizabeth Phillips.

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Lieblingsbuch? 

Das kann ich schlecht an einem einzigen Buch festmachen. Es gibt so viele schöne Bücher. Die beiden, die mir in letzter Zeit besonders im Gedächtnis geblieben sind, weil sie mich verzaubert haben, sind „Der Nachtzirkus“ von Erin Morgenstern und „Die Mechanik des Herzens“ von Mathias Malzieu.

 

Auf was dürfen sich deine Leser denn als nächstes freuen? Literarische Zukunftspläne? 

Vor drei Wochen erst ist mein neuer Roman erschienen: „Der Bund der Zwölf“. Dabei handelt es sich um einen Mix aus historischem Krimi und Fantastik. Die Zutaten sind das Paris der 20er Jahre, eine Reihe rätselhafter Todesfälle und zwölf magische Instrumente. Erfreulicherweise hat meine Geschichte es unter die besten zehn beim Indie Autor Preis 2016 geschafft. Jetzt heißt es Daumen drücken, damit ich weiterkomme!

Was die Zukunft betrifft, habe ich noch keine Pläne. Ich lasse mich beim Schreiben gern treiben. Irgendwann werde ich mir mein Notizbuch schnappen und loslegen. Wie sagte einmal eine sehr gute Freundin? Es gibt nichts Inspirierendes als ein weißes Blatt Papier.

Der Bund der Zwolf - klein

Miriam ist mit ihrem Buch Der Bund der Zwölf für den SERAPH 2016 in der Kategorie „Bester Independent Autor“ nominiert.  Bekanntgabe der Sieger ist am 14. März und vielleicht habt ihr ja noch ein kleines Däumchen für sie ❤ Danke ihr Lieben

Hier könnt ihr für die bezaubernde Autorin abstimmen

Danke für deine Zeit liebe Miriam, ich drück dir die Daumen und wünsch dir von Herzen viel Glück. Während des Schreibens hörte ich unseren gemeinsamen Lieblings-Komponisten und verstehe was dich so an Debussy inspiriert ❤ Euch wünsche ich nun viel Spaß beim lesen und stöbern

Sabine

Der Bund der Zwolf - klein

PS : Schreibfehler sind volle Absicht! Zusammengesetzt ergeben sie einen geheimen Code mit dem ich die Weltherrschaft an mich reißen werde

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