Sabrina Heilmann über Autoren-Paranoia und einen Winter in Paris

Heute möchte ich euch eine Autorin näher bringen, die ich ohne Facebook vielleicht nie für mich entdeckt hätte. Man kann über soziale Netzwerke ja sagen was man will, einige lieben sie und andere verabscheuen sie zu tiefst. Ich gehöre zur Verliebt-Fraktion und genieße dort den Austausch mit anderen Buchverrückten sehr. So geschieht es immer mal wieder, das ich eine neue Autorin entdecke und meine Neugierde geweckt wird. Bei einer meiner „Was gibt’s denn neues“ Runden, fand ich erst ihr Buch und dann die sympathische Frau die sich dahinter verbirgt.

Meine Lieben , die wundervolle Sabrina Heilmann 

 

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Das sie Schreiben möchte, das wusste Sabrina eigentlich schon immer. Mit etwa 10 Jahren fing sie an, kleine Geschichten zu schreiben und mit 14 Jahren Fanfiction über ihre damalige Lieblingsband zu verfassen und stellte diese online.

 Die waren zwar nicht besonders gut, haben mich aber vom Alltag entspannt. Es dauerte noch ein paar Jahre, bis ich mich von den Fanfictions gelöst habe, um Romane und Kurzgeschichten zu schreiben, aber für mich stand von Anfang an fest, dass ich diese mit Anderen teilen wollte. Ich habe nie nur für mich allein geschrieben.

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Am Ende des Horizonts
Was würdest du tun, wenn du nur noch einen Sommer hättest? Als die junge Anna nach einem Afrikaaufenthalt nach Deutschland zurückkehrt, fühlt sie sich schwach und kraftlos. Die Diagnose ist niederschmetternd: Sie hat sich mit einem Virus angesteckt, für den es keine Heilung zu geben scheint. Als Anna sich in die Hände ihres neuen Hausarztes begibt, stellt sie bestürzt fest, dass es sich bei ihm um den Mann handelt, der sie in Afrika nach einer Liebesnacht ohne ein Wort der Erklärung sitzengelassen hatte. Dennoch bittet sie ihn um die Erfüllung eines Herzenswunsches: Er soll die letzten Wochen ihres Lebens mit ihr verbringen. Es beginnt ein Sommer voller Schmerz und Leid – und einer Liebe, die selbst die längste Zeit überdauert.

 
Reaktionen deiner Umwelt?
Die Reaktionen sind bisher durchgängig positiv. Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich schreibe und bin auch dankbar dafür. Natürlich wird man im ersten Moment ein bisschen belächelt, wenn man sagt, dass man ein Buch schreibt und dieses auch irgendwann veröffentlicht wird. Aber Gefühl, es dann geschafft zu haben, ist großartig.
 
Wer war damals dein größter Kritiker und ist er es heute noch?
 
Mein größter Kritiker bin noch immer ich selbst. Ich war es schon damals und bin es noch heute. Damals habe ich ständig neue Ideen angefangen und nie etwas zu Ende gebracht, weil ich immer unzufrieden war.
Mit jeder neuen Veröffentlichung schwingt das Gefühl mit, dass es nicht gut genug ist und dass ich am liebsten noch einmal alles überarbeiten würde. Ich bezeichne dieses Gefühl jetzt mal liebevoll als „Autoren-Paranoia“, denn im Grunde weiß man, dass man sein Bestes bereits gegeben hat und sich völlig unnötig Gedanken macht.
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Zauberhaftes Schicksal
Es gibt Momente im Leben, die lassen sich nicht erklären, außer man glaubt an das Schicksal.Lasst euch von den folgenden zehn Kurzgeschichten auf eine magische Reise mitnehmen. Lasst euch an romantische, dramatische und fantasievolle Orte entführen. Öffnet euch einer Welt, die ihr bis dahin so nicht kanntet, und entscheidet am Ende selbst, ob es das Schicksal wirklich gibt.
Was inspiriert dich?
Ich ziehe meine Inspirationen aus so vielen Dingen.
Zum einen aus Alltagssituationen, die ich beobachte, wenn ich zum Beispiel auf dem Weg zur Uni bin und den Leuten in der Straßenbahn zuhöre. Manchmal reicht ein Blick, oder ein Wort und schon taucht eine neue Idee auf.
Eine weitere Inspirationsquelle sind Bilder, vor allem wenn ich Kurzgeschichten schreibe. Wenn ich ein Grundthema habe, über dass ich schreiben will, mir aber noch kleine Einzelheiten fehlen, begebe ich mich auf Bildersuche. Ich suche zu allen möglichen Punkten, baue mir visuell meine Geschichte im Kopf zusammen und schreibe sie dann auf. Wenn das dann noch mit der richtigen Hintergrundmusik passiert, kann nichts mehr schief gehen.
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Liest du auch gerne? Hast du dazu überhaupt noch Zeit?
 
Ich bin büchersüchtig!
Egal wo ich Bücher sehe, ich kann nicht daran vorbeigehen, ohne sie wenigstens durchgesehen zu haben. Die Zeit zum Lesen nehme ich mir, auch wenn ich sie in vielen Momenten eigentlich nicht habe. Aber ich liebe es, nicht nur eigene Geschichten zu schaffen, sondern auch in fremden Geschichten zu versinken.

Was würden wir denn in deinem Bücherregal finden?
Die Mischung in meinem Bücherregal ist bunt. Natürlich findet man hauptsächlich Schicksals- und Liebesromane manchmal auch mit dem Schuss Erotik. Ich denke jeder Autor ließ auch hauptsächlich in dem Genre, das er selbst schreibt. Aber neben Cecelia Ahern und Co., findet ihr bei mir auch Jugendromane und Psychohriller, hier speziell und hauptsächlich Sebastian Fitzek.
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Lieblingsbuch?
Die Frage nach dem Lieblingsbuch ist eine ganz gemeine Frage.
Ich habe soo viele Bücher, die ich sehr gut fand, dass ich mich überhaupt nicht entscheiden will.
Um nur ein paar zu nennen:
 Sebastian Fitzek: Der Seelenbrecher
Cecelia Ahern: Zwischen Himmel und Liebe
Jojo Moyes: Ein ganzes halbes Jahr
Kiera Cass: Selection
Und so weiter und so weiter 🙂  
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Lieblingsschreibplatz? Mittendrin im Leben oder lieber in aller Ruhe?
Mein Lieblingsschreibplatz ist eigentlich der Garten meiner Eltern. Seit ich nach Dresden gezogen bin, weiß ich die ländliche Ruhe noch mehr zu schätzen.
Wenn ich gerade nicht bei meinen Eltern bin, dann ziehe ich mir als Schreibplatz die Couch, oder das Bett vor. Ich hasse es, am Schreibtisch zu schreiben, auch wenn ich nicht genau weiß, warum.
1 Lieblingsort (Garten meiner Eltern)

 Zukunftspläne? Auf was dürfen wir uns als nächstes freuen?
Meine Zukunftspläne sind groß und ich habe noch viel vor.
Am 2. Juni erscheint endlich mein zweiter Roman „Ein Winter in Paris.“ Die grobe Idee für einen dritten Roman habe ich bereits im Kopf, außerdem folgt im Herbst und Winter jeweils ein Special zu meinem Debütroman „Am Ende des Horizonts“.
Und ich habe mich auch in ein neues Genre getraut und werde unter dem Pseudonym „Lucie Heart“ erotische Liebesgeschichten veröffentlichen. Der erste Kurzroman „Mister Mysteroius“ befindet sich bereits in der Überarbeitung und wird voraussichtlich im Spätsommer, oder Herbst erscheinen.
Ihr sehr also, die nächsten Monate versprechen, spannend zu werden.

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Ein Winter in Paris
Julie muss Weihnachten allein Paris verbringen. Als sie im Schneegestöber durch Paris läuft, begegnet ihr ein attraktiver, aber rätselhafter Mann. Nur wenig später kreuzen sich erneut ihre Wege, dieses Mal auf beruflicher Ebene. Zwischen Jean und Julie sprühen anfänglich die Funken, doch diese Begegnung steht scheinbar unter keinem guten Stern, denn Jean quälen düstere Geheimnisse seiner Vergangenheit …

 Ein Winter in Paris – HIER kommt ihr direkt zum Buch

Sabine

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PS das sind keine Schreibfehler sondern Spezialeffekte meiner wirklich bösen Tastatur

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