HomBuch 2015: Aileen P. Roberts und die Mega-Weltuntergangs-wo-ist-das-nächste-Loch-Panik

Schottland, Mythen und Legenden

HomBuch

Mit großen Schritten kommt sie immer näher: Die HomBuch – die saarländische Buchmesse. Wie schon im letzten Jahr, freue ich mich darauf wunderbare Autoren, Freunde und Blogger zu treffen, mich über das schönste Thema der Welt zu unterhalten – Bücher! Natürlich stehen auch Lesungen auf meinem Programm und auf die Autorin, die ich euch heute etwas näher bringen möchte, freue ich mich ganz besonders:

Meine Lieben, die wunderbare Aileen P. Roberts

© Isabelle Grubert

© Isabelle Grubert

 

Aileen wurde 1975 in Düsseldorf geboren. Mit 19 reiste sie zum ersten Mal nach Schottland und verlor dort ihr Herz. Mit Pferden umgehen, Bücher schreiben und in Schottland leben – das war ihr Traum und diesen erfüllte sie sich im Herbst 2013.

Ich bin neugierig, aus welchem Buch wirst du auf der HomBuch lesen?

Ich werde aus „Das vergessene Reich – Weltenmagie 2“ lesen. Die Zuhörer können Leána und ihre Freunde auf eine Reise in die Elfenwelt Sharevyon begleiten, die doch so ganz anders ist, als man sich eine Welt der Elfen gemeinhin vorstellt.
Und in der Novelle „Feenfeuer“ nehme ich die Zuhörer mit auf die Isle of Skye und ins Feenreich.

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 Als ich Aileen fragte, wann sie wusste das sie Schriftstellerin werden möchte, war ich über ihre Antwort doch etwas erstaunt. Denn das wusste sie selbst ziemlich lange nicht.
Nicht einmal, nachdem ich meinen 1. Jugendroman „Rhiann – Nebel über den Highlands“ fertig geschrieben hatte. Das war eine spontane und verrückte Idee und mehr oder weniger Nacht- und Nebelaktion, als mein Mann sich endlich dazu durchgerungen hatte, endlich mit seinem Fantasyroman anzufangen. Da dachte ich mir, das probiere ich auch mal. Allerdings habe ich mich noch nicht an Fantasy rangetraut und dachte, ich schreibe über das was ich kenne. Schottland, Pferde, Mädchen an der Stufe zum Erwachsen werden, ein Buch, das meine beste Freundin und ich als Jugendliche selbst gern gelesen hatten. Tja, und plötzlich war es fertig 🙂

Lange erzählte sie keinem das sie an einem Buch arbeitet, dachte sich, wenn es ein Flop wird, behält sie es einfach für sich.  Ihr Mann und o.g. Freundin waren die Testleser.
Und denen gefiel es und nach und nach fanden sich dann eine ganze Reihe Leser, denen die Abenteuer von Mara und Rhiann gefielen – und die mehr wollten. So entstanden die nächsten beiden Teile, ich wagte mich schließlich auch an Fantasy und landete 2008 dann mit Thondras Kinder beim Goldmann Verlag.

Was inspiriert dich?
Vieles und ganz unterschiedliche Dinge. Das kann ein mystischer Ort in Schottland oder Irland sein, ein besonders geformter Baum oder eine ganz bestimmte Stimmung bei Vollmond, ein Sonnenuntergang oder auch ein Lied. Manchmal sehe ich einen Menschen und weiß – der passt genau in mein Buch.

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Du bist mit einem Autoren verheiratet, ist er auch dein größter Kritiker?
Ich würde sagen – ja. Aber ein fairer Kritiker 🙂

Ich stell mit das sehr spannend vor, wenn beide Ehepartner schreiben. Tauscht ihr euch auch aus? Besprecht Figuren oder Geschehnisse?
Ja, sehr oft sogar. Wir plotten oft bei einer Tasse Tee oder Kaffee, vor allem wenn wir gemeinsame Buchideen entwickeln, aber auch dann wenn einer von uns mit seiner Geschichte nicht weiter kommt.

  Liest du selbst auch gerne ?
 Ja, nur leider viel zu wenig mittlerweile.
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Was würden wir denn in deinem Bücheregal finden?
Überwiegend Fantasy, Historische Romane, ein paar Krimis oder Thriller und natürlich mein/unsere eigenen Bücher, die haben einen Ehrenplatz 😉

Hast du zum schreiben einen besonderen Platz? Oder lieber mitten drin im Familienleben?
Ganz langweilig – am Schreibtisch. Und ich brauche Ruhe zum Schreiben. Facebook oder Leserunden gehen notfalls auch mal mit Töchterchen im Hintergrund, aber in meiner Geschichte muss ich versinken, sonst „wird das nix“ wie ein gewisser Zwerg aus einem meiner Bücher so schön sagen würde.

© Isabelle Grubert

© Isabelle Grubert

Bist du vor Lesungen aufgeregt?
Immer! Und ich glaube, das hört auch nie auf, egal wie oft ich lese. Die riesengroße Mega-Weltuntergangs-wo-ist-das-nächste-Loch-Panik vor meinen ersten Lesungen ist allerdings zum Glück Geschichte und ich freue mich mittlerweile sehr auf Lesungen.
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Danke liebe Aileen, fühl dich (((gedrückt)))
Ihr wollt Aileen P. Roberts live erleben? Dann empfehle ich euch einen Besuch der HomBuch am Sonntag, den 29 März. Ihr könnt der sympathischen Autorin im Saal 1 ab 14.30 Uhr lauschen.
Euch ist Homburg/Saar zu weit? Dann besucht doch mal Aileen P. Roberts Hompage.
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und stöbern
Sabine
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 PS das sind keine Schreibfehler sondern Spezialeffekte meiner bösen Tastatur
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5 Gedanken zu „HomBuch 2015: Aileen P. Roberts und die Mega-Weltuntergangs-wo-ist-das-nächste-Loch-Panik

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