Sabine Osman und die miese kleine Stimme in ihrem Kopf

Autorenvorstellung

Heute möchte ich euch eine Autorin näher vorstellen, die – wenn sie nicht mit Schreiben beschäftigt ist – sehr viel liest oder ehrenamtlich für die saarländische Buchmesse HomBuch aktiv ist. Sie wurde 1970 geborgen und schreibt wunderbare Bücher voller Magie und Gefühl. Gerade hat ihr neustes Buch das Licht der Leserwelt erblickt : Legenden aus Gwindtera – Schattenjagd. Wenn ihr sie mal persönlich treffen möchtet, empfehle ich einen Besuch in Homburg.

Meine Lieben, die sympathische Sabine Osman

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Wann wusstest du: Ich möchte Autorin werden, meine Geschichten mit der Welt teilen ?

 

Mmh, gar nicht so leicht zu sagen. Eigentlich war ich schon ziemlich früh davon fasziniert, dass Buchstaben Wörter, Wörter Sätze und Sätze Geschichten ergeben. Lesen und Schreiben hab ich dann auch ziemlich leicht gelernt. Meine erste ‚Lesung‘ hatte ich in der Grundschule, als ich einen Aufsatz vorlesen durfte, der in eine Geschichte ausgeartet war. Irgendwas mit zwei Jungs, die im Wald ein verletztes Reh finden und den Förster holen. Es war wohl irgendwann in der Teenager-Zeit, als ich zum ersten Mal sagte: Ich will Schriftstellerin werden. Naja, hat dann ja auch geklappt, auch wenn es ein bisschen gedauert hat. 😉

Reaktionen deiner Umwelt?

 

Damals? Da war ’sowas‘ keine Option. Das wurde von den Erwachsenen dann genauso ernst genommen wie der Ausruf des kleinen Drachen Grisu ‚Ich will Feuerwehrmann werden!‘

Heute? Freunde und Familie finden es cool. Und mein Mann unterstützt mich auf der ganzen Linie. Ansonsten wäre es mir auch nicht möglich, mich so sehr auf das Schreiben zu konzentrieren. Am Schönsten ist es aber, wenn Feedback von den Lesern kommt, dass sie mehr möchten.

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Worum es in Sabines neuem Buch geht?

Fast sieben Jahre sind vergangen, seit Lhana den schwarzen Zauberer Rigald daran gehindert hat, sich unvorstellbare Macht anzueignen.  Sie lebt glücklich mit Kash, dem ehemaligen Djinn, und ihren beiden Kindern – bis Lhanas Nächte von Träumen gestört werden.  Sind das nur böse Erinnerungen oder bedeuten sie mehr?

Als die Schatten der Vergangenheit Lhanas Familie bedrohen, ist sie bereit sich ihren eigenen Ängsten und einem alten Feind zu stellen.  Selbst wenn sie dazu die Grenzen der sterblichen Welt hinter sich lassen muss.

Mit ›Schattenjagd‹ liegt der zweite Band der Wunsch-Trilogie vor.
Erneut werden Lhana und Kash in ein Abenteuer gestürzt, das sie diesmal in unbekannte und gefährliche Reiche führt.

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Hast du einen Lieblingsschreibplatz?

 

Ich pendele zwischen Couch und ‚ordentlichem‘ Schreibtisch. Der allerdings nicht wirklich ordentlich ist. Aber es ist ein Schreibtisch. 😉

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Dein größter Kritiker?

 Die miese kleine Stimme im Kopf, die sagt: Booooah, was ist das schlecht!

 

Hast du überhaupt noch Zeit ein Buch in Ruhe zu lesen?

 

Tatsächlich immer weniger. Aber niemand hat Zeit, Zeit muss man sich nehmen. Wobei es dann natürlich Bücher gibt, auf die man wartet und für die man die Zeit sofort frei macht und die anderen, die man auch gern lesen möchte, die dann aber noch warten müssen. Ich habe mir vorgenommen, dass ich nach der HomBuch eine ganze Woche lang nur lesen werde. Mal sehen, ob ich das schaffe.

 

Was würden wir denn in deinem Bücherregal finden?

Fantasy. Viel davon.

So ziemlich alles, was Tamora Pierce geschrieben hat, ein paar Bücher von Nina Blazon – die ich kürzlich auf einer Lesung erleben durfte, die ist supernett – und natürlich Herr der Ringe, Narnia, ein paar Reihen von David Eddings, viel von Marion Zimmer Bradley – aber besonders die Kurzgeschichten-Sammelbände, die sie herausgegeben hat. Die haben mich zum Kurzgeschichten-Schreiben inspiriert. Ach, und noch so einige Bücher mehr. 

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Hast du ein Lieblingsbuch?

 

Nur eins?! Das geht ja gar nicht. Aber ich nehme mal das, welches ich garantiert am häufigsten wieder gelesen hab. Eine Zeitlang einmal im Jahr, passend zur Jahreszeit. Susan Cooper ‚Die Wintersonnenwende‘

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Literarische Zukunftspläne? Auf was dürfen wir uns als nächstes freuen?

 Gwindtera ist ja eine große Welt. Da gibt es so viele Geschichten, die kann ich gar nicht alle erzählen. Also von daher, der Schreibplan ist voll. Das Problem ist, dass diese Geschichten dazu neigen, sich zu vermehren. `Der vierte Wunsch‘ hätte ein Stand-Alone sein sollen. Also ein allein stehender Roman. Doch dann fanden die Figuren das ziemlich blöd und haben mich nicht in Ruhe gelassen. Also wird jetzt eine Trilogie daraus.

 Der zweite Teil erscheint Mitte März und im Sommer/Herbst diesen Jahres sollte die Trilogie mit dem letzten Buch abgeschlossen sein. Was danach kommt, muss ich erst mal sehen. Entweder es geht mit einer Gwindtera-Geschichte weiter – das hängt davon ab, wie gut ich mit dem Plotten vorankomme – oder, was auch Spaß machen würde, ich wende mich einem der beiden anderen Projekte zu, die schon eine Zeit mit den Hufen scharren. Eines davon wäre eine Urban Fantasy, die in einer parallelen Zukunft spielt und das andere eine humorige Fantasy, die in unserer Gegenwart ihren Anfang nimmt. Tja, zu viele Ideen, zu wenig Zeit.

 

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Was inspiriert dich?

 

Motivationstechnisch – Feedback von Lesern. Es ist unglaublich schön, wenn man eine Welt erschafft und schreibt, was man selbst gerne lesen möchte und dann gibt es tatsächlich Menschen, die sich gerne in diese Welt mitnehmen lassen und denen es dort gefällt. Das ist bombastisch.

 Und kreativ? Keine Ahnung. Eigentlich alles. Man nimmt ja unzählig viele Dinge auf. Alles kann einem eine Idee bescheren. Die Bücher, die man liest, die Filme, die man schaut, irgendein Passant auf der Straße. Ich glaub ja, dass das alles irgendwo im Gehirn auf kleiner Flamme vor sich hinköchelt und irgendwann entstehen daraus diese Ideen, die dann keine Ruhe geben, bis man sie aufgeschrieben hat

Du bist zu Gast auf der HomBuch und deine Leser können dich treffen (also ich ;-)) – schon aufgeregt?

 

Ja, aufgeregt bin ich und ich freue mich schon wahnsinnig! Zum ersten Mal werde ich, mit einigen Indie-Kollegen, als Aussteller auf der HomBuch vertreten sein – wir freuen uns alle über regen Besuch! – und dann ist da ja auch noch die Lesung am Sonntag. Die werde ich nicht alleine bestreiten, meine liebe Kollegin Jennifer Jager wird auch dabei sein. Das wird sicher großen Spaß machen. Ich freue mich auch schon sehr darauf, dich live und in 3D zu treffen – und jeden anderen, der Lust hat, mich kennenzulernen. Ich beiß auch nicht, versprochen. 😉

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Danke liebe Sabine ❤ ich freu mich schon sehr dich auf der HomBuch zu treffen. Und wenn ihr mehr über die Werke der Autorin erfahren möchtet, hier kommt ihr direkt zu ihren Büchern

Oder besucht doch mal Sabines Homepage, über Besuch freut sie sich immer. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim lesen und stöbern – und vielleicht sehen wir uns ja in Homburg

Sabine

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PS das sind keine Schreibfehler sondern Spezialeffekte meiner bösen Tastatur

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