Johanna Danninger über ihre Leidenschaft und Vorhofflimmern

Autorenvorstellung

Manchmal muss man im Leben zur rechten Zeit am rechten Ort sein und schon trifft man die wunderbarsten Menschen. Ich muss gestehen, das ich zur Autogrammstunde, der Autorin die ich euch heute vorstellen möchte, schlicht und ergreifend zu spät kam. Sie verabschiedete sich gerade und ich dachte: Na toll Sabine, super Timing! Zum Glück bin ich weder schüchtern, noch habe ich Angst einfach jemanden anzusprechen. Also einfach einen kleinen Moment gewartet und höflich nach einem Autogramm gefragt. Zum Glück, denn so lernte ich eine bezaubernde und nette Autorin kenne, die ich sie euch einfach vorstellen muss.

Meine Lieben, die wunderbare Johanna Danninger

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Geboren wurde Johanna 1985 im niederbayerischen Simbach, sie ist verheiratete und arbeitet hauptberuflich als Krankenschwester in einem Kreiskrankenhaus. Schon als Kind dachte sie sich ihre eigenen Märchen und Geschichten aus, Bücher waren immer eine ihrer größten Leidenschaften. Anfang 2013 ging sie mit Auf der Suche nach der goldenen Kutsche an die Öffentlichkeit – als Test sozusagen – und da dieser sehr erfolgreich war, wagte sich Johanna an ihren ersten Erwachsenen Roman Vorhofflimmern und veröffentlichte diesen im Selbstverlag.

Johanna: Und soviel ist sicher: In meinem Kopf schwirren noch unendlich weitere Ideen herum, die nur darauf warten endlich aufgeschrieben zu werden!

 

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Vorhofflimmern von Johanna Danninger

Wenn Lena aus ihrer Vergangenheit eines gelernt hat, dann das: Schöne Männer taugen nichts! Das gilt ihrer Meinung nach auch für den überaus attraktiven Assistenzarzt Desiderio, der es sich ärgerlicherweise in den Kopf gesetzt hat, sie nach allen Regeln der Kunst zu erobern. Dummerweise geht sein Charme so gar nicht spurlos an ihr vorüber, und seine Hartnäckigkeit hat schon bald gravierende Auswirkungen auf ihren eigentlich so stabilen Herzrhythmus. Für Lena stellt sich die alles entscheidende Frage: Will Desiderio sie nur in die Kiste bekommen oder meint er es am Ende vielleicht doch ernst mit ihr?

Johanna Danninger und Ich auf der Frankfurter Buchmesse 2014

Johanna Danninger und Ich auf der Frankfurter Buchmesse 2014

 

Wie reagierte den deine Umwelt auf den Wunsch Autorin zu werden?

 

Johanna: Sehr unterschiedlich. Bei den meisten hatte ich den Eindruck, dass sie nicht wirklich wissen, wie sie mit dem Begriff „Autor“ denn nun umgehen sollen. Ein Autor ist für die meisten Menschen etwas Ungreifbares. Ein Name, der auf einem Buchdeckel draufsteht. Und plötzlich soll jemand, den sie schon so lange kennen und jeden Tag mit ihm sprechen, dann auch sowas sein? Die Reaktionen schwankten (oder schwanken noch immer) zwischen absoluter Begeisterung, völligem Unglaube oder aber auch ein wenig Belächeln.

 

Hast du als fleißige Autorin überhaupt noch Zeit ein Buch in Ruhe zu lesen?

Johanna: Wenn ich wollte, dann würde ich mir die Zeit einfach nehmen. Meistens ist es aber tatsächlich so, dass ich gedanklich so in meiner eigenen Geschichte gefangen bin, dass es schwer fällt, sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Deshalb hat sich mein Buchkonsum seit einem Jahr drastisch reduziert.

 

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Was würden wir denn in deinem Bücherregal finden?

 

Johanna: Viele, ganz verschiedene Genre. Von Fantasy, über ChickLit, bis hin zu Krimi und Thriller ist alles dabei. Ich lese generell das, was mich spontan anspricht.

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Hast du ein Lieblingsbuch?

 

Johanna: Ich liebe die Scheibenweltromane von Terry Pratchett. Und ich habe sie alle mindestens zweimal gelesen.

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Was inspiriert dich ?

 

Johanna: Das Leben selbst.

 

Hast du einen Lieblingsschreibplatz?

Johanna: Unser Haus befindet sich momentan im Umbau, weshalb ich kein eigenes Schreibzimmer habe. Daher sitze ich immer in der Küche vorm Laptop. Sehr zum Leidwesen meines Mannes und einiger unserer Freunde. Wenn ich nämlich gerade mitten im Schreibfluss bin, sollte man mich lieber nicht stören. Da kann ich extrem ekelhaft werden. Inzwischen hat mein Umfeld das aber schon gelernt und sich damit arrangiert – was heißen will, dass nur noch im Flüsterton gesprochen wird und sich alle auf Terrasse oder Wohnzimmer verziehen, wenn ich in die Tasten haue.

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Wer ist dein größter Kritiker?

 

Johanna: Ich selbst.

 

Literarische Zukunftspläne? Auf was dürfen wir uns als nächstes freuen?

 

Johanna: Oh, da kommt noch so einiges auf euch zu! Im Dezember wird mein neuer Roman namens „Nachbarschaftsverhältnis“ erscheinen. Ich stecke mitten in der Arbeit an meinem nächsten Werk und habe noch zwei interessante Plots im Hinterkopf. Ja, also, an den Ideen scheitert es bei mir bestimmt nicht. Nur aufgeschrieben müssen sie noch werden!

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Nachbarschaftsverhältnis von Johanna Danninger


Immobilienmaklerin Susanne und ihr dicker Kater Charly, der eigentlich nur schwere Knochen hat, sind rundherum zufrieden. Sie leben in einem großen Haus, haben einen wunderschönen Garten und eine ganz tolle Nachbarin. Bis der plötzliche Tod der geliebten, alten Dame von nebenan ihre heile Welt gehörig ins Wanken bringt.
Rene, Susannes Exfreund, soll nun das Nachbarhaus verkaufen und kommt dadurch auf die grandiose Idee, seine verlorene Liebe zurückgewinnen zu wollen. Selbst als der Maklerauftrag erfüllt ist, kehrt keine Ruhe in Susannes Leben ein. Im Gegenteil! Der neue Besitzer namens Jan kommt nicht alleine, sondern in Begleitung einer reißenden Bestie auf vier Pfoten. Nicht nur, dass Susanne fortan gemeinsam mit ihrem Kater Todesängste im Garten aussteht, sie muss sich auch noch mit geistlosem Humor und unverschämt gutaussehenden Waschbrettbäuchen jenseits des Gartenzauns herumschlagen. Wie soll aus diesen Umständen denn noch ein gutes Nachbarschaftsverhältnis entstehen?

Ich danke dir liebe Johanna, Danke das du dir die Zeit für dieses Gespräch genommen hast ❤ fühl dich gedrückt ❤

Wenn ihr mehr über die Bücher von Johanna erfahren möchtete, einfach hier entlang

Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und stöbern

Sabine

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PS das sind keine Schreibfehler sondern Spezialeffekte meiner bösen Tastatur

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