Zsofia Deacon

Autorenvorstellung
Als ich anfing „Im Hier und Damals“ zu lesen, war ich sofort hin und weg. War fasziniert, berührt und wurde neugierig auf die Autorin. Wollte mehr über die Frau hinter dem Buch erfahren und freute mich sehr, als sie zusagte einen Nachmittag mit mir zu verbringen ….. aber wer kann auch schon einer Einladung zu Kuchen widerstehen?
Meine Lieben, die bezaubernde Zsofia Deacon

Zsofia Deacon

 

Wir treffen uns in einem kleinen Kaffee, ein gemütlicher warmer Ort, der herrlich nach frisch gemahlenen Bohnen und Kuchen duftet. Schon nach wenigen Minuten ist mir klar, das diese Frau einen grenzenlosen Optimismus und Fantasy besitzt. Ebenso eine riesen Schwäche für Schokolade. Während Zsofia ihren Tee probiert, bestelle ich mir ein riesen Stück Apfelkuchen, was den rothaarigen Wirbelwind zum lächeln bringt:
Zsofia: „An Schokoladenkuchen kann ich nicht vorbeigehen! Das ist mein absoluter Favorit. Um Apfelkuchen mache ich jedoch mittlerweile einen Bogen – wenn es ums Essen geht. Das ist nämlich der Lieblingskuchen meiner Männer und ich habe in den letzten Jahren so viele davon gebacken, dass ich selbst kein Stückchen mehr davon runterbekomme.“
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Außerdem verrät sie mir, das sie ziemlich chaotisch sei und ohne Klebezettel devinitiv aufgeschmissen.
 
 Zsofia: Meine Söhne haben sich mittlerweile aber daran gewöhnt, dass überall welche herumliegen, damit ich mir schnell Notizen machen kann, falls mich mal ein Geistesblitz überrennt *g* Ansonsten bin ich manchmal zu alt für mein Alter – und manchmal viel zu jung *lach*
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Als der wirklich lecker aussehende Kuchen den Weg zu unserem Tisch gefunden hat, natürlich hat sich die junge Autorin für den Schokoladenkuchen entschieden, frage ich Zsofia wann sie denn angefangen habe zu schreiben?
Zsofia : Geschrieben habe ich eigentlich immer. In der Schule gehörten meine Aufsätze mitunter zu den längsten und ausführlichsten, später im Berufsleben schrieb ich Artikel für Kindergarten- und Heimzeitungen. 2011 entdeckte ich dann durch Zufall eine Seite für Fanfiktions und da war es endgültig um mich geschehen. Ich veröffentlichte drei Geschichten, eine Kollegin stellte dann den Kontakt zu Maya Heyes und dem THG-Verlag vor und einige Zeit später erblickte mein Erstlingsbaby das Licht der Welt.
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Und was sagte deine Familie zu deinem Entschluss?
Zsofia: Sie haben es alle sehr positiv aufgenommen und mich von Anfang an unterstützt. Meine Mutter bestürmte mich mit einer Vielzahl von Fragen, weil sie ganz genau wissen wollte, worüber ich denn schreibe. Meine Söhne sind sehr stolz auf das, was ihre Mama da macht und mittlerweile lächeln sie nur noch, wenn ich mal wieder Selbstgespräche führend durch das Haus flitze, weil der eine oder andere Dialog noch nicht perfekt ist *g* Am Anfang dachten sie nämlich immer, ich rede mit ihnen *lach*
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Der Apfelkuchen ist ein wahrer Genuss und Zsofias zufriedener Gesichtsausdruck bestätigt mir, Schokoladenkuchen wäre auch eine gute Wahl gewesen. Apropos Genuss:
Liest du eigentlich auch gerne ?
Zsofia: Oh ja, ich lese sogar leidenschaftlich gerne! Ohne Bücher ginge bei mir gar nichts. Ein Foto von meinem Bücherregal habe ich leider nicht, aber ich kann euch verraten, was darin zu finden ist: eine wunderbare Mischung quer durch die Genres Abgesehen von Horror und knallharten Thrillern verschlinge ich alles, was mir zwischen die Finger kommt! Beim alljährlichen Bücherflohmarkt in unserer Bücherei bin ich mittlerweile schon Stammkundin und schleppe dann immer stapelweise Bücher nach Hause, um ihnen bei mir ein neues Zuhause zu geben
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Und während ich ihren Schokokuchen anstarre und mich frage ob ich vielleicht ein zweites Stück Kuchen bestellen sollte, verrät mir Zsofia das sie aber kein Lieblingsbuch hat und all ihre Bücher liebe.
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Was inspiriert dich ?
Zsofia: Inspiration finde ich überall – im Alltag, in Urlaubserinnerungen, bei Gesprächen mit meinen Söhnen oder Freunden. Außerdem beobachte ich wahnsinnig gerne Menschen. Wenn ich zum Beispiel ein frisch verliebtes Pärchen sehe, stelle ich mir vor, wie sie sich vielleicht kennengelernt haben könnten. Oder bei einer Diskussion zwischen einem pubertierenden Teenie und seinen Eltern frage ich mich unweigerlich,  wie es weitergehen könnte. Das Leben schreibt nun mal die schönsten Geschichten
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Zsofia wirkt so ruhig und gelassen, ein fröhlicher Mensch – da stell ich mir natürlich gleich die Frage, ob sie vor dem Erscheinen ihres Buches auch so entspannt war?
Zsofia: Zugegeben, ich war furchtbar nervös und saß mit zitternden Händen vor dem Bildschirm. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich wirklich realisiert hatte, dass es mein Buch nun tatsächlich zu kaufen gibt.
Lesermeinungen sind mir schon sehr wichtig, denn es sind ja die Leser, auf die es ankommt. Auch mit Kritik habe ich – sofern sie konstruktiv ist – kein Problem. Wenn mir ein Leser sagt, er hätte die eine oder andere Szene gerne ausführlicher gehabt, oder es fehlten Beschreibungen oder was auch immer, dann kann ich mich danach richten. Alles Erfahrungswerte 🙂
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Ich trinke den Rest meines Kaffees und frage Zsofia wer ihr größter Kritiker ist:
Zsofia: Meine Freundinnen sind mittlerweile die ersten, die ich mit einer neuen Idee vollquatsche *g* Sie hören mir zu, stellen Gegenfragen und hauen mir schonungslos ihre Meinung um die Ohren. In den letzten Wochen ist daraus eine eingeschworenen “Brainstorming-Clique” geworden und mein Göttergatte hat uns Hühnern sozusagen das Feld überlassen *lach*
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 Hast du einen Lieblingsschreibplatz?
Zsofia: Da ich einen Fest-PC habe, gibt es keine großartigen Ausweichmöglichkeiten  Mein alter Sekretär steht im Wohnzimmer – also mitten im Familientrubel. Das ist Fluch und Segen zugleich *lach*
Arbeitsplatz (1)
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Schade das die Zeit, wenn du sie wirklich sehr genießt, super schnell umgeht. Und so kommen auch Zsofia und ich langsam näher an den Abschied. Natürlich würde ich sie nie ihrer Wege gehen lassen, ohne zu erfahren auf was sich der Leser als nächstes freuen darf. Als ich ihr also erzähle, das ich Im Hier und Damals , das ich gerade mit riesen Begeisterung gelesen habe, so unheimlich schön fand und mich nun natürlich frage, wie ihre literarischen Zukunftspläne aussehen, strahlt die sympathische Autorin:
Zsofia: Vielen lieben Dank, Sabine! Das höre ich gerne ❤ ❤ ❤ Also Plots habe ich genug … im Kopf, in Notizbüchern, auf Klebezetteln *g* Als nächstes erscheint ein Fantasy-Roman (erster Band einer mehrteiligen Reihe) unter meinem Zweitpseudonym Tynan Bell. Es wird ein wenig düsterer und mysteriöser, aber Romantik gibt es trotzdem . Veröffentlicht wird “Ein Monster im Wald” voraussichtlich im September. Die Südküste Englands schläft deswegen jedoch nicht und ich verspreche, dass es auch von dort bald wieder etwas Neues geben wird.
 
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Ein bezaubernder Nachmittag mit einer nicht weniger bezaubernden Autorin.
Danke liebe Zsofia , für deine Geduld und Zeit , fühl dich (((gedrückt)))
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Und euch Lieben, kann ich Zsofias Buch nur ans Herz legen, denn Im Hier und Damals  besitzt alles was ein gutes Buch braucht: Herz, Seele und Leidenschaft.Und wir sollte ein Auge auf  Tynan Bell haben 😉
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Zsofia Deacon – Im Hier und Damals
Wenn der einzige Bezug zum schönen Damals reißen will, kann es passieren, dass das vorher durchaus zufriedenstellende ›Hier‹ sich in etwas gerade so Erträgliches verwandelt. So ergeht es zumindest Holly, die zusammen mit einem Erbe eine überaus wichtige Aufgabe vermacht bekommt. Kann sie aber den letzten Willen ihrer Großtante in die Tat umsetzen, wo doch diese ihre Pläne für die geliebte Großnichte niemals offen ausgesprochen hat?
Im Hier und Damals erzählt die alltägliche und doch ganz besondere Geschichte, über eine echte Freundschaft und die wahre Liebe
Erschienen beim THG-Verlag
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2121KB
Seitenzahl der Printausgabe: 213 Seiten
Verlag: THG Verlag
ASIN: BOOJNEXIEE
 
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Wenn ihr mehr über Zsofia erfahren wollt, besucht doch mal ihren Verlag unter: http://www.thg-verlag.de
Viel Spaß beim lesen und stöbern
Sabine
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PS das sind keine Schreibfehler sondern Spezialeffekte meiner bösen Tastatur
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