Buchtipp: Sabine Friedrich – Die wunderbare Imbissbude

Buchtipp

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Sabine Friedrich

Die wunderbare Imbissbude – ein Roman mit Mordabsichten

Yvonne Bartsch ist Imbissbudenbesitzerin, die ihren Kunden im Lagerraum auch andere Fleischeslüste stillt. Das ruft natürlich ihren Ehemann Gerd auf den Plan, der ihr den Spaß verderben will. Sie wehrt sich drastisch, aber erfolglos, wandert dafür ins Kittchen und kommt bald wieder frei. Eine herrlich schräge Ehekeilerei, bei der Yvonne am Ende ganz groß rauskommt

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Wie ein Buch beschreiben, das so anders ist als andere?  Hab ich mich gut unterhalten ? Ja. War es witzig ? Ja …. ABER der Schreibstil der Autorin ist ausergewöhnlich und wird nicht jedem gefallen.

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“ Meine Tochter heißt nicht wie eine Tote! hat sie gesagt. Was soll denn das bedeuten? hat die Oma Auermüller geschrien. Meinst du, Leute, die Yvonne heißen, die sterben nicht? Doch! hat Mama gesagt. Aber bis dahin, da heißen sie wenigstens Yvonne! „

Hauptfigur Yvonnes Leben dreht sich um ihre Imbissbude, sie ist ihr Mittelpunkt, ihr kleines Universum. Für ihre Gäste würde Yvonne einfach alles tun. Das Ehegatte Gerd diesen versucht zu sabotieren kann sie natürlich nicht zulassen und so steht schnell fest : Gerd muss sterben !

Sabine Friedrich spinnt eine verrückt Geschichte, die so schräg ist, das man einfach weiterlesen muss. Mit viel Humor haucht sie ihren Charakteren Leben ein und so erscheinen diese sehr glaubhaft. Denkt mal an eine alt eingesessene Kneipe oder eben wie hier Imbiss, immer die selben Gäste, jeden Tag die selben Gesichter. Manche kommen einfach nur, da sie nicht wissen wohin sonst. Man kennt sich und weiß was der Andere mag oder nicht und so gibt Yvonne alles um ihre Lieben glücklich zu machen. Die Autorin passt ihren Schreibstil genau diesem Milieu an und so hatte ich das Gefühl, das Yvonne mir bei einem Kaffee ihr Problem mit Ehemann Gerd erzählt und mir genau schildert, wie sie versucht dieses *Problem* zu lösen. Ihr Gatte sabotiert ihren Imbiss und belagert ihn mit Schildern regelrecht. Durch die bildhafte Art das Problem zu beschreiben, war auch mir klar : Der Mann muss weg 😉 Manchmal sind es nur Andeutungen die die Autorin macht, kleine Hinweise die sie gibt und dein Kopfkino läuft auf Hochtouren. Ich hatte mit dem Schreibstil kein Problem und fühlte mich beim lesen wohl. Leider schwächelt die Spannung, die die Autorin zu Beginn aufbaut im Mittelteil etwas, aber je näher der Schluss kommt, je mehr schafft sie es diese auch wieder zu steigern.

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“ Vorsicht Kakerlaken“

Nein Die wunderbare Imbissbude ist bestimmt nicht tiefgründig, aber mit klarer und einfacher Art beschreibt uns die Autorin Yvonnes Welt und so gelang es ihr, mich an das Buch zu binden. Flott und unheimlich witzig erzählt, mit Protagonisten die ich mir wirklich vorstellen konnte.

Wem ich das Buch empfehle? Jedem der gerne lacht und mit einer etwas anderen Erzählform kein Problem hat.

Ich wünsch euch viel Spass beim lesen und stöbern

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PS das sind keine Schreibfehler sondern Spezialeffekte meiner bösen Tastatur

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